Entstehungsgeschichte

Das Pferd, so wie wir es heute kennen, gab es noch nicht immer so. Das erste Tier, von dem man annimmt, dass sich daraus das heutige Pferd entwickelt hat, war ein Eohippus. Dieses Tier war sehr viel kleiner als ein Pferd, nur etwa 25 bis 45 cm groß. Es hatte noch keine Hufen, sondern lief vorne auf vier und hinten auf drei Zehen. Das Eohippus war perfekt geschaffen für die sumpfigen Regenwälder, in denen es lebte. Es konnte zwar nicht gut fliehen, dafür aber hervorragend verstecken. Seine Nahrung bestand hauptsächlich aus Blättern und Beeren.

Als sich auf der Erde das Klima veränderte, änderte sich auch der Lebensraum des Eohippus. Die sumpfige Landschaft verschwand immer mehr und wich weiten Graslandschaften und Steppen. Um zu überleben, musste das Eohippus sich anpassen. Es konnte sich nicht mehr verstecken, also musste es lernen zu flüchten. Es würde größer und die äußeren Zehen bildeten sich zurück. Die mittlere Zehe prägte sich stark aus und wurde zu dem Huf, den wir heute kennen. Damit konnte das Mesohippus, wie es nun genannt wurde, wesentlich schneller laufen. Außerdem beendete es sein Einzelgänger-Dasein. Die Tiere schlossen sich zu großen und kleinen Herden zusammen, welche guten Schutz gegen Feinde boten.

Aus dem Mesohippus wurde das etwa 1 m große Merychippus und noch später kam dann das Pliohippus, was eine Größe von ca. 1,25 m besaß. Hieraus entstand nun unser heutiges Pferd, das Equus.

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